Ingrid Dorschner,  geb.: 1934
Beruf:   MTA für Labor

Erste Kontakte mit Igeln schon vor vielen Jahren.
Seitdem intensives Studium und Erweiterung der Kenntnisse über diese stillen, liebenswerten Tiere. Seit Gründung des Vereins ISA für praktische Igelarbeit und Öffentlichkeitsarbeit (Merkblätter Publikationen in den Medien, auch Kurzgeschichten und Gedichte über Tiere usw) sowie für die Igelpension verantwortlich.

Vorwort (aus der Broschüre "Ratgeber Igel")
Es ist inzwischen über 35 Jahre her — ein kalter Spätherbstabend — es roch schon nach Schnee. Da brachten uns unsere Mädchen einen halbwüchsigen Igel ins Haus. in den letzten Wochen brachten sie so manches Tier an, da ihr sehnlichster Wunsch nach einem Hund zunächst unerfüllt blieb. Auch dieser Igel erhielt, wie viele Tiere vor ihm ein Nachtasyl und Futter. Aber diesmal war es ganz anders. Am nächsten Morgen lag Schnee. Damit hatten wir einen Gast für einen ganzen Winter.
Es war ein widerstandsfähiger und gesunder Bursche, denn sonst hätte er unsere Tierliebe und Rettungsversuche nicht überstanden. Wir machten nämlich aus Unkenntnis so ziemlich alles, was möglich war, falsch. Aber er erlebte den Frühling, die neue Freiheit und erfreute uns hinter dem Haus noch manches Jahr.
So fing alles an. Wir entdeckten unsere Liebe zu diesen Stachelgesellen, lasen viel über sie und machten in den folgenden Jahren reichlich praktische Erfahrungen. Aus einem Zufall wurde ein Hobby, aus diesem eine Fachgruppe und schließlich ein Verein.
Unser Wissen wollen wir nun an Sie weitergeben, damit nicht auch Sie so viele Fehler machen, wie wir am Anfang. Und damit viel Erfolg mit der Igelpflege.
J. Dorschner


So fing alles an !!


Schnuffel, unser erster Igelgast (1967) . mit unseren Kindern Cornelia (große Tochter) und Claudia, die ihn gefunden hat.


Streicheleinheiten müssen sein ! 

Ein täglicher Spaziergang auf der Wiese zum Muskeltraining.