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Der
Igelratgeber
ISA Igelfreunde Sachsen Anhalt e.V. - Kompetent und live ! Rufen Sie uns
an, wir sind immer für Sie und die Igel da ! 03491-612776
Zugriffe seit April 2006 |
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Hier sind wir |
Igel im Frühling ![]() |
| Igelfreunde beraten über Winterende,
Osterfeuer und Patenschaften
Bis Ende April erwachen Igel aus
dem Winterschlaf.
Erst nach den Eisheiligen, Mitte Mai, könne man seinen Wintergast
langsam an die Freiheit gewöhnen.
Wer in seinem Garten einen Igel-Schlafplatz kenne, sollte das Tier mit
Nahrung unterstützen. Günstig sei eine katzenfeste, umgedrehte
Kiste: Dahinein stelle man jeden Abend eine Schüssel mit Katzenfutter
und eine Schüssel mit Wasser. Die Futterkiste sollte jeden Morgen
gesäubert werden.
Osterfeuer gefährden nicht
nur Igel
Neu: Igel-Pate! Für 30 Euro im Jahr kann jeder eine Igelpatenschaft übernehmen.
„Die Pflege bleibt bei uns“, sagt Ingrid Dorschner. Derzeit überwintern
108 Igel in der Igel- Pension. Zehn Patenschaften wurden schon vergeben.
Jeder Paten kann zu den Öffnungszeiten seinen Igel besuchen und auf
den dazugehörenden Laufzetteln kontrollieren, welche Behandlungen
der Igel bekommen hat und in welchem Zustand er ist. Ab Mitte Mai können
die Igel abgeholt werden.
Noch schlafende oder gar verletzte Igel, die beim Umschichten gefunden
werden, können in der Igel-Pension, Neumühlenweg 80, abgegeben
werden.
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Alle Informationen zum Igel finden Sie auf den folgenden Seiten:
Die Bilder können Sie öffnen.
Südansicht der Igelpension mit Heizhaus |
Nordansicht |
siehe auch: So fing alles an !! |
Bewährt hat sich der "Ratgeber Igel " von Ingrid Dorschner, der
als 2. überarbeitete Auflage 2004 vorliegt. Dieses kleine Heft gibt
es seit 1994, es erschien bisher in drei Auflagen.
Der Grundgedanke war: kurz, preiswert, informativ und kompetent. Die neue Ausgabe hat 20 Seiten, ist gegen eine Schutzgebühr von 3,30 Euro zu haben und der Inhalt basiert auf den Erfahrungen einer über dreißigjährigen Igelarbeit. Neben den Informationen zum Igel finden Sie Kontaktadressen, Beratungsstellen und igelerfahrene Tierärzte. Gesponsert wurde der Ratgeber von der Sparkasse Wittenberg, der Apotheke am Collegienhof, dem Autohaus Zankiewicz und dem Fachgeschäft Zoo Keller. Ihnen noch einmal vielen Dank. Wie können Sie das Heft erhalten? Im Bereich Wittenberg bei J. Dorschner, Erich-Mühsam-Str. 7 , 06886 Lutherstadt Wittenberg und der Igelpension, Neumühlenweg 80 in Wittenberg. Ansonsten: Schicken Sie uns einen an sich selbst adressierten, ausreichend frankierten Umschlag ( A5 ) und legen Sie Briefmarken im Wert von 3,30 Euro bei. Sie werden beim Lesen des Heftes nicht enttäuscht sein. |
| DIENSTAG, 23. AUGUST 201 l
HAL
Halle
MITTELDEUTSCHE ZEITUNG
Es gibt Geschichten, die erwärmen jedes Herz. Und so eine warmherzige
Geschichte wird gerade in der halleschen Kanzlei von Gabriele Huber-Schabel
geschrieben. Die Anwältin verteidigt drei winzige Mandanten gegen
Gevatter Tod. Genauer gesagt sind es Igelbabys, die die 53-Jährige
rund um die Uhr versorgt und mit Hunde-Milch-Austausehfutter aufpäppelt.
Egal ob Klient, egal ob Gerichtstermin: Die Baby-Igel haben Vorfahrt, müssen
alle zwei Stunden gefüttert werden. Nur so haben die hühnereiergroßen
Igelchen auch eine Überlebenschance. |
Unsere Ausstellung: " Der Igel " , Wenn Sie diese Zeile anklicken, sehen Sie eine Vorschau.
Gestaltet von „ Igelfreunde Sachsen - Anhalt e. V " ,
Nach mehreren Stationen in den Kreisen Dessau-Rosslau, Bitterfeld und Wittenberg ist die Austellung
jZur Zeit in der Wittenberger IgelstationSo schreibt die Presse in Wittenberg im Winter 2011/12
Ingrid und Johann Dorschner geben Tipps .
Wittenberg (aw).
Igel sind Wildtiere und gehören zu den besonders geschützten Tierarten, sie dürfen nur in menschliche Obhut genommen werden, wenn sie krank oder nicht in der Lage sind, aus eigener Kraft den Winter zu meistern.
Manche werden zu spät im Jahr geboren und besitzen kein Fettpolster, der als Energiespeicher für den Winterschlaf dient. „150 Gramm je Tiere überleben den nächsten Frost nicht, bekommen eine Lungenentzündung", erklärt Ingrid Dorschner, die sich seit50 Jahren um die Igel bemüht. „Wer ein Nest findet, in dem sich die Mutter noch um die Jungen kümmert, sollte Futter und Wasser hinstellen, damit die Jungen sich eine Fettschicht anfressen können. Wenn keine Mutter mehr da ist, sollte man nicht so lange warten." In der Igelpension werden oft geschwächte und mit Ungeziefer befallene Igel abgegeben. Von vier 60 Gramm leichten Igelbabys, die vor vier Wochen abgegeben worden, haben nur zwei überlebt. Die 76-Jährige nimmt so kleine Igel mit nach Hause und zieht sie mit der Flasche groß. Wenn die kleinen Kerle 300 Gramm auf die Wage bringen, bekommen sie ein Winterquartier in der Igelpension. „In der vergangenen Saison haben wir 112 Igel versorgt", berichtet Johann Dorschner, der in mehreren Igelvereinen aktiv ist. Igel seien nachtaktiv, wenn sie am Tage herumirren, wären sie meistens in Not. Nur sachkundig betreute Igel hätten eine echte Chance, eine Überwinte-rung in menschlicher Umgebung zu überstehen.
Wichtig für hilfsbedürftige Igel ist Wärme: Eine handwarme Wärmflasche mit Tüchern umwickelt wärmt den darauf liegenden Igel am besten. Das Tier sollte mit einem Frotteehandtuch zudeckt werden. Die Igelpension hat 20 Wärmflaschen: „Die reichen nicht, wer eine Wärmflaschen übrig hat, kann sie bei uns abgeben."
Dorschners verschweigen nicht, auf Spenden angewiesen zu sein, um die Pension finanzieren zu können. Zu Fressen sei Katzenfutter aus Dosen oder Trockenfutter am besten. Igel dürfen auf keinen Fall Milch zu trinken bekommen, denn Milch kann zum Tod durch Durchfälle führen. Wasser sei geeignet. In der Igelstation werden die Igel![]()
entwurmt und entfloht und erhalten die Hilfe - die sie brauchen. Ist das Tier medizi nisch versorgt, gilt es in einem 18 bis 20 Grad warmen Raum
eine igelgerechte Unterkunft vorzubereiten. Zur Wärmeisolierung muss das Igelgehege mit einem Boden ausgestattet werden, der mit täglich zu wechselnden Lagen Zeitungspapier belegt wird. Zusätzlich wird ein Schlafhaus benötigt, das sich gut aus einem Karton oder einer Holzkiste basteln lässt, in die seitlich ein Schlupfloch hinein geschnitten wird. Viel zerrissenes und zerknülltes Zeitungspapier im Inneren dient als Nestmaterial.
Dass Igel seltener geworden sind, liegt nicht nur am Straßenverkehr, sondern auch an dem Umstand, dass wir unsere Gärten immer ordentlicher und steriler halten. „Da finden sie weder Versteck noch Nahrung, Igel brauchen Unterschlüpfe, sie lieben es im Laubhaufen zu schlafen."
| siehe
auch: , Kulturbund
Wittenberg e.V. , Kulturbund
Sachsen/Anhalt ,
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